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Der erste Schritt: die Orientierung - ein paar Gedanken über sich selbst

Um zu einer guten Studien- und Berufswahl zu kommen, ist es in einem ersten Schritt wichtig, sich über sich selbst Gedanken zu machen. Folgende Fragen können weiterhelfen:  :

  • Wo liegen meine Begabungen, was kann ich in der Schule und in der Freizeit gut?
  • Was mache ich in der Schule und in der Freizeit gerne?
  • Was interessiert mich, womit beschäftige ich mich gern freiwillig?
  • Wo bekomme ich Anerkennung und gute Rückmeldungen?
  • Was wünsche ich mir für später, was ist mir später wichtig?
    (z.B. im Ausland arbeiten, Bedeutendes erfinden/erforschen, sich selbständig machen, Freiheit, Kreativität, Sicherheit, etc.)
  • Welche Faktoren spielen bei der Studienwahl für mich auch eine Rolle
    (z.B. Ort, Finanzierung, Weiterführen eines mir wichtigen Hobbys, wie viel Mathe oder Englisch muss ich können, etc…)?

Der zweite Schritt: gezielt Informationen einholen

Viele Fragen lassen sich durch eine gezielte Informationsrecherche beantworten.

Bedenken Sie bei der online Recherche folgendes: auch wenn es manchmal auf den ersten Blick leichter zu sein scheint, die bekannten Suchmaschinen oder Foren zu nutzen: Sie können nicht immer erkennen, wie aktuell die Seiten sind, auf die Sie gelangen, bzw. wer die Kommentare eingestellt hat!

Recherchemöglichkeiten online

Persönliche Gespräche führen und Fragen stellen

  • Reden Sie mit Studierenden, Freunden, Familie, Lehrerinnen und Lehrern oder einfach Menschen, die Erfahrung in interessanten Berufsfeldern haben
  • Praktika in Berufen machen, die Sie interessieren
  • Besuch einer professionellen Studienberatung
  • Termin bei der Agentur für Arbeit
  • Informationsveranstaltungen oder Bildungsmessen besuchen

Tipp:
Strukturieren Sie ihre Recherche. Machen Sie z.B. eine Pro-Contra-Liste oder setzen Sie sich ein Zeitlimit, wann die Recherche abgeschlossen sein soll!  Es kann auch nützlich sein, wichtige Erkenntnisse und Fragen aufzuschreiben, so haben Sie immer einen Überblick, was Sie bereits geklärt haben und welche Punkte noch offen sind.

Der dritte Schritt: selber ausprobieren

Es ist immer ratsam, sich nicht nur "theoretisch" über ein Studium zu informieren - sondern auch in die Praxis zu "schnuppern". Wie läuft eine Vorlesung ab? Wie arbeitet man im Labor? Wie ist ein Seminar aufgebaut? Um diese Fragen zu beantworten, hat jede Hochschule ein individuelles Angebot. Sie können   

Tipp:
Sie trauen sich vielleicht nicht, alleine an einer solchen Veranstaltung teilzunehmen? Fragen Sie in Ihrem Umfeld (z:B. Mitschülerinnen und Mitschüler, Freunde oder auch die Eltern), ob Sie jemand begleiten möchte! 

Der vierte Schritt: Bewerbungsvoraussetzungen klären

Wenn Sie ihre Wahl bereits einschränken können, sollten Sie sich über folgende Fragen Gedanken machen:

  • Werden für meinen Wunschstudiengang spezielle Voraussetzungen (z.B. ein Praktikum, ein spezieller Eignungstest oder Sprachnachweise, etc.) gefordert?
  • Ist der Studiengang zulassungsfrei oder zulassungsbeschränkt?
  • Wie und wo bewerbe ich mich?
  • Welche Bewerbungsfrist muss ich beachten?

Tipp:
An jeder Hochschule läuft die Bewerbung ein klein wenig anders - daher erkundigen Sie sich immer bei der jeweiligen Hochschule, wenn Sie sich für einen bestimmten Studiengang entscheiden haben! Auch hier ist die Studienberatung der richtige Ansprechpartner!

Der letzte Schritt: die Entscheidung

Sie konnten sich für einen Studiengang entschieden? Dann herzlichen Glückwunsch!

Es fällt Ihnen immer noch schwer, eine Entscheidung zu treffen? Oder Sie sind sich nicht sicher, ob die Entscheidung die richtige ist? Dann finden Sie hier hilfreiche Hinweise:

Woher weiß ich, ob das wirklich der richtige Studiengang ist?

Eine hundertprozentige Sicherheit kann Ihnen niemand geben – wie bei sehr vielen Entscheidungen. Ein gewisses „Restrisiko“, dass sich das Studium anders entwickelt als erhofft, bleibt oft bestehen. Sie können nicht mehr tun, als dieses Restrisiko so minimal wie möglich zu halten und  - dieses zu akzeptieren!

Soll ich mehr auf meine Vernunft oder mein Bauchgefühl hören?

Wir sind alle Individuen mit eigenen Erfahrungen und Mustern. Kopf und Bauch gehören definitiv zu allen Entscheidungen dazu und sollten nicht ignoriert werden. Doch welches Gewicht wir dem beimessen, hängt viel mit unseren Entscheidungsmustern und Erfahrungen zusammen.

Ist es normal, dass es mir schwer fällt, mich zu entscheiden?

Absolut! Das Betreten eines unbekannten Terrains ist immer spannend und die wenigsten gehen locker-flockig in diese Situation. Aber wenn Sie gar nicht weiterkommen, kann ein Beratungsgespräch helfen!
Wir nehmen uns Zeit, die Sie verunsichernden Faktoren zu klären oder weiterführende Hilfestellungen anzubieten.