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Herbstuniversität

Herbstuniversität

Was ist die Herbstuniversität?

Die Herbstuniversität ist ein Angebot speziell für Mädchen der 10. bis 13. Klassen, die sich für ein Studium im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik (MINT) interessieren.

Kurzinfo

Zeitraum                            
09. - 13. Oktober 2017
TurnusJährlich während der Herbstferien
OrtLeibniz Universität Hannover
ProgrammDas Programm 2017 findest du hier.
Anmeldung

Eine Anmeldung ist erforderlich.

An wen richtet sich die Herbstuniversität?

Herbstuniversität

Du bist Schülerin und überlegst später ein sogenanntes MINT-Fach zu studieren, weißt aber noch nicht genau, in welchem Studiengang du deine Ideen und Begabungen am besten einsetzen kannst?

Du tendierst in diese Richtung, bist aber unsicher, was dich an der Universität erwartet und möchtest gerne einmal selbst ausprobieren, was diese Studiengänge ausmacht?

Du hast Interesse und Fähigkeiten in naturwissenschaftlichen Fächern und in technischen Dingen, bist dir aber nicht sicher, ob du dich im Studienalltag in einer "Männerdomäne" wohl fühlst?

Dann bist du richtig bei der Herbstuniversität!

Was macht man bei der Herbstuniversität?

Herbstuniversität

Während der Herbstuniversität hast du die Möglichkeit verschiedene Studiengänge der Naturwissenschaft, Informatik, Mathematik und Technik an der Leibniz Universität innerhalb einer kompakten Woche kennen zu lernen.
In einer entspannten Atmosphäre kannst du dich intensiv mit den verschiedenen "Fachkulturen" beschäftigen.

Dabei begleiten dich Professor/-innen, Mitarbeiter/-innen und Studierende der Leibniz Universität Hannover. Es erwartet dich eine ausgewogene Mischung aus Praxis, Theorie und persönlichen Gesprächen.

Wie kann ich bei der Herbstuniversität mitmachen?

Herbstuniversität

Das Programm besteht aus Mitmach-Veranstaltungen, in denen selbst geforscht wird, aber auch aus Ausflügen und Institutsführungen, bei denen du dir verschiedene Forschungsbereiche anschauen kannst. Außerdem kannst du dir Vorträge anhören, bei denen du mehr über die verschiedenen Studiengänge erfährst.

Aus dem umfangreichen Programm kannst du dir gezielt Veranstaltungen auswählen, die dich interessieren. Das heißt, es kann sowohl täglich oder auch nur an einzelnen Veranstaltungen teilgenommen werden.

Die Teilnahme an der Herbstuniversität ist natürlich kostenfrei. Im Bedarfsfall ist eine finanzielle Unterstützung für Fahrt- und/oder Übernachtungskosten möglich. Melde dich hierzu einfach per E-Mail.
Einige Veranstaltungen sind barrierefrei erreichbar. Diese sind entsprechend gekennzeichnet.

Bei Fragen rund ums Thema Herbstuniversität wende Dich per E-Mail an janna.klaassenzuv.uni-hannover.de.

Eine Liste mit Übernachtungsmöglichkeiten in Hannover findest Du hier.

Programm Herbstuniversität 2017

Programm 2017

Hier kann ein Überblick über das Programm der Herbstuniversität 2017 als PDF heruntergeladen werden.

Im Folgenden gibt es genauere Informationen zu den einzelnen Programmpunkten:

Einführungsveranstaltung

Montag, 09.10.2017

09.30 - 12.00 Uhr

Bei der Einführungsveranstaltung erhältst Du alle wichtigen Unterlagen und Informationen zur Herbstuniversität.  Es wird ein erster Überblick über Studium und Universität gegeben und erste Fragen werden geklärt. Zudem bleibt Zeit, die anderen Teilnehmerinnen näher kennen zu lernen und gemeinsam den Universitätscampus zu erkunden.

Der offizielle Teil der Einführungsveranstaltung endet um 12.00 Uhr.
Anschließend besteht die Möglichkeit gemeinsam in der Mensa zu Mittag zu essen. 

QUEST-LFS und GEO 600

Montag, 09.10.2017
13.30 - 17.30 Uhr

GIST- Girls in Space-Time

An der QUEST-Leibniz-Forschungsschule (QUEST steht für Centre for Quantum Engineering and Space-Time Research) erforschen erstklassige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen die grundlegenden Problemstellungen der modernen Physik und Geodäsie.

Besondere Aufmerksamkeit wird bei QUEST, unter anderem im Sonderforschungsbereich geo-Q, der Untersuchung von Raum und Zeit gewidmet, genauer gesagt: der Erforschung von Gravitationswellen. Während der Veranstaltung können Laboratorien des Instituts für Gravitationsphysik besichtigt werden. In einem direkten Gespräch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts, können Fragen zum Physik-Studium und der täglichen Arbeit am Albert-Einstein-Institut geklärt werden.

Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine Exkursion zum Gravitationswellendetektor GEO600.

Ablauf der Veranstaltung

13.30 UhrVortrag zur aktuellen Gravitationswellenforschung am Institut für Garvitationsphysik
14.15 UhrInstitutsbesichtigung und Laborführungen
15.00 Uhr

Pause und Gesprächsmöglichkeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Institutes

15.30 Uhr   Busfahrt zum Gravitationswellendetektor GEO600
16.00 UhrExkursion am GEO600
17.00 UhrRückfahrt
17.30 UhrEnde

Gartenbauwissenschaften und Pflanzenbiotechnologie

Montag, 09.10.2017
13.30 - 16.30 Uhr

Pimp my plant - Zukunftsweisende Forschung für gesunde und schöne Pflanzen

Du hast Interesse an Biologie und findest Pflanzen spannend? Dann lerne zwei besondere Studiengänge kennen, die eine »Geheimtipp-Alternative« zum klassischen Biologiestudium sind: Gartenbauwissenschaften und Pflanzenbiotechnologie. Hier spezialisierst du dich auf alles rund um die Pflanze und wie diese in Zukunft einen wertvollen Beitrag leisten können, Menschen zu ernähren, Lebensqualität zu verbessern und als nachwachsende Rohstoffe Energie zu liefern.

Du erforschst im Studium spannende Fragen:
"Wie nehmen Pflanzen Nahrung auf und welche Nährstoffe brauchen sie? Was sind ideale Umweltbedingungen für Wachstum? Wie lernen Pflanzen, sich dem Klimawandel anzupassen? Wie diagnostiziert man Pflanzenkrankheiten und wie lassen sich diese möglichst umweltfreundlich bekämpfen? Wie lassen sich mit modernen molekularbiologischen Methoden Gene identifizieren, die wichtige Eigenschaften wie Krankheitsresistenzen beeinflussen?"

... und noch viele weitere Fragen. Dabei erwartet dich im Studium eine fast familiäre Atmosphäre in kleinen Gruppen, in denen sich jeder kennt und wo du von den Professoren unterstützt wirst. Neben Vorlesungen und Seminaren wirst du in spannenden Praktika im Labor, im Gewächshaus und in eigenen Versuchen dein Wissen vertiefen.

Und genau das erwartet dich auch in Kurzform in der Herbstuniversität. Wir beschreiben kurz, wie ein Studium der Gartenbauwissenschaften und Pflanzenbiotechnologie aussehen kann und danach wirst du gleich in die Forscherrolle schlüpfen und an einigen dieser spannenden Fragen mitarbeiten. Du wirst Labore und moderne Gewächshäuser kennenlernen, Messgeräte ausprobieren, mit denen wir ‚das Befinden‘ der Pflanzen analysieren und natürlich wirst du die Pflanzenvielfalt erleben, mit der wir arbeiten: Gemüse, Obst, Gehölze und Zierpflanzen. Danach stellen wir die Studiengänge genauer vor und geben dir eine kleine Übersicht, welche Berufsmöglichkeiten nach dem Studium auf dich warten, denn die Vielfalt ist groß und die Pflanzenbranche braucht gute begeisterte Pflanzenfachleute.

Ablauf der Veranstaltung

13.30 UhrBegrüßung, Vorstellung der Themen der experimentellen Gruppen und Gruppeneinteilung
14.00 Uhr

Experimentelle Übungen in Kleingruppen

  • Fleischfressende Pflanzen: Vom Labor ins Gewächshaus.
    Mit Skalpell und Pinzette soll im Labor aber auch im Gewächshaus selbst ein kleiner Vermehrungsversuch gestartet werden, der zu Hause weiter beobachtet werden kann.
  • Wasserhaushalt und Photosynthese von Pflanzen: Wie funktioniert das? Kann man das messen?
  • Beim Fruchtwachstum muss die Fruchthaut gedehnt werden. Kann man messen, wie dehnbar eine Apfelfruchthaut ist? Was passiert, wenn die Fruchthaut zu stark gedehnt wird? Im Obstbau könnt ihr es selbst ausprobieren.
  • Was verbirgt sich hinter der pflanzlichen In-vitro-Kurltur (in vitro = lat. 'im Glas')? Wie lassen sich so ganze Pflanzen klonieren? Praktische Versuche an Zierpflanzen sollen einen kleinen Einblick vermitteln.
16.00 Uhr

Vorstellung der Studiengänge, gemeinsames Abschlussgespräch

16.30 Uhr  

Ende

Hinweis: Bedingt barrierefrei erreichbar. Bitte vorher melden.

Informatik

Dienstag, 10.10.2017
09.00 - 12.00 Uhr

Institut für System und Rechnerarchitektur

Im ersten Teil der Veranstaltung wird der Studiengang Informatik an der Leibniz Universität Hannover näher erläutert. Im Rahmen dieses Vortrags wird auf den Studiengang, die Berufsfelder und Tätigkeitsfelder eingegangen.

Im Anschluss werden die Teilnehmerinnen im Labor unter Anleitung Aufgaben mit kleinen Robotern lösen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten die Roboter interaktiv zu steuern oder mit einer einfachen grafischen Oberfläche zu programmieren.

Ablauf der Veranstaltung

09.00 UhrTreffen im Institut
09.15 UhrBegrüßung und kurze Übersicht über das Institut
10.00 Uhr

Vorstellung des Labors

10.30 Uhr   Arbeiten mit den Khepera-Robotern
12.00 UhrEnde

 

Hinweis: Barrierefrei erreichbar!

Maschinenbau

Dienstag, 10.10.2017
12.30 – 16.00 Uhr

Maschinenbau - Mehr als Autos bauen

Maschinenbauerin ist ein vielfältiger und abwechslungsreicher Beruf. Schon im Studium spiegelt sich diese Vielfalt wieder. Deshalb werden euch im Rahmen der Herbstuni einige Bereiche mit Experimenten zum Staunen und Mitmachen vorgestellt. Ihr könnt am Institut für Mehrphasenprozesse Einblicke in die Werkstatt für Feinmechanik gewinnen, herausfinden wie weit ihr ein Gummibärchen auseinanderziehen könnt, lernen, was wichtig ist um eine Dialyse für nierenkranke Menschen durchzuführen oder ihr stellt euch eure eigene eine künstliche Herzklappe her.

Ablauf der Veranstaltung

12.30 UhrBegrüßung
12.35 UhrVortrag von Prof. Glasmacher (Maschinenbau als Studium und Beruf)
13.00 Uhr

Einteilung in Gruppen und Durchführung von zwei der folgenden Versuche:

  • Werkstatt für Feinmechanik
  • Materialtestung
  • Dialyse
  • Künstliche Herzklappe
15.30 Uhr   Abschlussgespräch mit Studentinnen des Maschinenbaus
16.00 UhrEnde

Ausflug ins Produktionstechnische Zentrum Hannover

Dienstag, 10.10.2017
16.30 - 19.30 Uhr

Forschung für Produktionstechnik

Das PZH ist eines der bedeutendsten Forschungszentren für Produktionstechnik - bundesweit und auch international. Allein an den sieben Instituten der Leibniz Universität forschen etwa 250 Wissenschaftler/innen, überwiegend aus den Ingenieur- und Naturwissenschaften. Unter dem Dach des PZH bringen die Mitarbeiter/innen dieser Institute nicht nur ihre Fachdisziplinen zusammen; sie treffen auch auf die Ingenieurdienstleister der PZH GmbH und auf die zahlreichen kleineren produktionstechnischen Unternehmen, viele davon Spin-Offs aus den Instituten.
Während des Ausflugs können spannende Einblicke in die sehr unterschiedliche Forschung der sieben Institute am PZH gewonnen werden.

Ablauf der Veranstaltung

16.30 UhrTreffen zur gemeinsamen Fahrt
17.15 UhrBegrüßung der Schülerinnen im PZH Hannover
17.45 UhrGruppenführungen zu den Versuchsständen im PZH
18.45 UhrRückfahrt, Ankunft voraussichtlich 19.30 Uhr

Physik

Mittwoch, 11.10.2017
09.00 - 12.30 Uhr

Nanophysik: winzige Strukturen, hohe Magnetfelder, tiefste Temperaturen

Physikerinnen und Physikern macht es Spaß, durch Experimentieren und exaktes Beobachten den Gesetzen der Natur auf die Spur zu kommen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen können dann Probleme in Forschung, Technik, Umweltschutz, Medizin etc. gelöst werden. Physik ist die grundlegendste Disziplin unter den Naturwissenschaften.

In der Physik ist neben der Lust am Experimentieren die präzise Argumentation gefragt. Wissenschaftler sollten neugierig sein auf die Natur, auf ihre Gesetzmäßigkeiten und den Umgang mit ihr. Sie interessieren sich für ein modernes Naturverständnis und dafür, die Vorgänge in der Natur zu beschreiben, zu modellieren und vorherzusagen.

Als Beispiele aus dem breiten Tätigkeitsfeld werden den Teilnehmerinnen der Herbstuniversität Experimente zur Entwicklung und Verbesserung ganz neuartiger elektronischer Bauelemente gezeigt. Dabei werden kleinste Strukturen, einzelne Atome, ja sogar einzelne Elektronen untersucht und verwendet. 

Die Teilnehmerinnen führen Experimente in hohen Magnetfeldern und bei tiefen Temperaturen (bis wenige Tausendstel Grad über dem absoluten Nullpunkt) durch und untersuchen Halbleiterproben im Elektronenmikroskop und unter dem Rasterkraftmikroskop.

Besonders in den Kaffeepausen und dem gemeinsamen Mittagsimbiss im Institut wird es für die Teilnehmerinnen viel Gelegenheit zum Austausch mit Studierenden und Mitarbeitern geben.

Ablauf der Veranstaltung

09.00 Uhr

Begrüßung

  • Was ist Physik? Wo steckt Physik drin?
  • Wie läuft das Physik-Studium?
  • Wo kann ich nach dem Studium arbeiten?
  • Woran forschen Physikerinnen und Physiker in Hannover?
09.45 UhrKaffeepause und Gesprächsmöglichkeit mit Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Studierenden
10.00 UhrEinführung in die Forschungsthemen des Instituts für Festkörperphysik und Besichtigung aktueller Forschungsexperimente
11.45 Uhr   Gemeinsame Mittagspause, Gesprächsmöglichkeit mit Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Studierenden
12.30 UhrEnde

Elektrotechnik und Informationstechnik

Mittwoch, 11.10.2017
13.30 - 16.30 Uhr

Mikroelektronik: Von Fahrerassistenzsystemen bis Medizintechnik!

Der Schwerpunkt der Lehrveranstaltung liegt darin, anschaulich zu vermitteln, wie komplexe Anwendungen der Signalverarbeitung in kleinen Geräten mit geringem Energieverbrauch realisiert werden. Es wird ein am Institut entwickeltes Fahrerassistenzsystem vorgestellt, das mit einem 3D Stereokamerasystem den Abstand von Fußgängern zu Fahrzeugen erkennt. Ein Beispiel aus der Medizintechnik beschäftigt sich mit der Umsetzung von Bewegungsabläufen in Töne. Indem sie ihre Bewegungsabläufe „anhören“, können Rehabilitations­pati­en­ten verlorene motorische Fähigkeiten wieder erlernen. Für beide Anwendungen gilt: Es werden für die Signalverarbeitung besonders kleine Geräte mit niedrigem Energieverbrauch benötigt.

Begleitend hierzu werden die Schüler selbst Experimente durchführen. Es geht dabei um die Umsetzung von Signalen in digital codierte Zahlen und um einfache Digitalschaltungen. Außerdem wird einem Roboter beigebracht, wie er auf einem Tisch fährt, ohne herunter zu fallen.

Ablauf der Veranstaltung

13.30 UhrVorstellung des Instituts
14.15 UhrPause
14.20 UhrExperiment: Was ist eine digitale Schaltung?
14.40 Uhr  

Fahrerassistenzsysteme

  • Fußgängererkennung mit einem 3D-Stereokamerasystem
  • Erkennung von Verkehrsschildern durch intelligente Bildsignalverarbeitung
15.25 UhrPause
15.40 UhrExperiment: Warum funktionieren Roboter?
16.00 UhrMedizintechnik: Vertonung von Bewegungsablaufen als unterstützende Rehabilitationsmaßnahme
16.15 UhrAbschlussgespräch
16.30 UhrEnde

 

Hinweis: Barrierefrei erreichbar!

Vortrag Chemie, Biochemie und Life Science

Mittwoch, 11.10.2017
17.15 - 19.00 Uhr

Informativer Vortrag zu den Studiengängen des Fachbereichs Chemie.


Nach dem Vortrag gibt es eine Institutsführung und die Möglichkeit, mit Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu sprechen.

Hinweis: Barrierefrei erreichbar!

Geodäsie und Geoinformatik

Donnerstag, 12.10.2017
09.30 - 12.30 Uhr

Die Welt vermessen. Zukunft gestalten.

Erfassung, Verarbeitung, Analyse und Visualisierung von raumbezogenen Daten – damit beschäftigen sich Geodäten und Geoinformatiker. Was sich zunächst eher trocken anhört, entpuppt sich beim näheren Hinsehen als innovatives, praxisorientiertes und abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld mit ausgezeichneten Berufsaussichten und individuellen Gestaltungsmöglichkeiten.

Wir bestimmen beispielsweise den Anstieg des Meeresspiegels oder die Bewegung der Erdkrusten. Oder überwachen Staudämme messtechnisch, sichern die Qualität in der Automobilindustrie und sorgen für eine nachhaltige Raumentwicklung. Und dies sind nur ein paar der Tätigkeitsfelder, in denen wir vertreten sind – ein breites Spektrum.

Dies möchten wir Euch im Rahmen der Herbstuniversität näher bringen. Dazu wird nach einer Begrüßung im ersten Teil das Studienangebot unserer Fachrichtung sowie das Studium aus der Sicht einer Studierenden vorgestellt. Im Anschluss möchten wir Euch im zweiten Teil anhand von drei ausgewählten Modulen einen Einblick in praktische Anwendungen geben.

Gelegenheit zum Austausch mit Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird es außerdem in der Pause und zum Abschluss der Veranstaltung geben. Wir freuen uns auf Euch!

Mehr Informationen zur Fachrichtung und zum Studienangebot findet Ihr hier:

Ablauf der Veranstaltung

09.30 UhrTreffen am Geodätischen Institut
09.35 Uhr

Begrüßung

  • Vortrag zum Aufbau des Studiums
  • Vorstellung der Fachschaft
10.15 UhrDer Mars in 3D
10.45 UhrGPS - eine Frage des Standpunktes?!
11.15 UhrPause und Gesprächsmöglichkeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
11.40 UhrErkunde Hannover in 3D (Oculus/Kinect)
12.20 UhrAbschlussgespräch
12.30 UhrEnde

Mathematik

Donnerstag, 12.10.2017
13.30 Uhr - 16.30 Uhr

Durch die Welt der Mathematik

Vortrag: Formel Schön - oder wie ich die Schönheit der Mathematik entdeckte
In ihrem Vortrag gibt Frau Prof. Dr. Lynn Heller einen Einblick in ihren Werdegang als Mathematikerin und ihre tägliche Arbeit und erklärt warum Abstraktion häufig der Weg zur Problemlösung ist.

Mitmach-Workshop zur Kryptographie:
Die Kunst, Nachrichten so zu übermitteln, dass kein Unbefugter daraus schlau wird, war schon zu Cäsars Zeiten entscheidend. Während der damalige Weg der Verschlüsselung noch sehr einfach war, gibt es heute vielfältige Varianten, einen Text zu verschlüsseln. In diesem Workshop werden wir uns mit verschiedenen Methoden und auch modernen Verfahren zum Austausch von Schlüsseln befassen

Ablauf der Veranstaltung

13.30 UhrBegrüßung und Studieninformation Mathematik, Axel Köhler
13.55 UhrVortrag: Formel Schön - oder wie ich die Schönheit der Mathematik entdeckte, Prof. Dr. Lynn Heller
14.40 Uhr

Pause und Möglichkeit zum Gespräch mit Studierenden

15.00 Uhr   Mitmachworkshop zum Thema Kryptographie, Michael Riechert
16.30 Uhr

Ende

Hinweis: Barrierefrei erreichbar!

Vortrag Meteorologie

Donnerstag, 12.10.2017
17.15 - 18.30 Uhr

Meteorologie, die Physik der Atmosphäre

Die Meteorologie ist in der Öffentlichkeit zumeist durch die Wettervorhersage in den Medien bekannt.
Dabei bietet die Meteorologie neben der Wettervorhersage weitaus mehr:

Erstellung und Auswertung von Klimastatistiken, Ursachenforschung zur Blitzentstehung, Routenoptimierung für Flugzeuge und Schiffe, Standortbestimmung für Windkraftanlagen, Strahlungsmessungen in Verbindung mit der Ozonlochproblematik und die Untersuchung und Simulation von Strömungsmustern in komplexem Gelände sind nur einige der vielen aktuellen Themen, mit denen sich Meteorologen auseinandersetzen.

In einem ca. 60-minütigen Vortrag wird das Studium der Meteorologie sowie die Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt für Meteorologen vorgestellt.

Hinweis: Barrierefrei erreichbar!

Bau- und Umweltingenieurwesen

Freitag, 13.10.2017
09.00 - 12.30 Uhr

Was macht eigentlich ein Bauingenieur?

Du interessierst dich für:

  • Naturwissenschaften und Technik?
  • Brückenbau, Hochbau und Tunnelbau?
  • Computersimulation von Ingenieurbauten?
  • Staudämme, Hochwasser- und Küstenschutz?
  • Wasserver- und Entsorgung?

Dann bist du bei uns richtig!

Der Beruf des Bauingenieurs/der Bauingenieurin ist sehr vielfältig und abwechslungsreich. Während man zunächst Brücken, Türme und Hochhäuser mit Bauingenieurwesen in Verbindung bringt, gibt es noch viele weitere, spannende Aufgabenfelder. Wir möchten an diesem Tag mit euch hinter die Fassade schauen und zeigen, was alles dazu gehört, wo wir im alltäglichen Leben auf die Arbeit von Bauingenieuren stoßen und was für Jobchancen sich mit einem abgeschlossenen Studium bieten.

 Ablauf der Veranstaltung

09.00 UhrVorstellung der Studiengänge des Bauingenieurwesens
09.15 UhrWas macht eigentlich ein Bauingenieur?
09.30 UhrWie hoch steht das Wasser?
10.00 UhrÜbers Wasser gehen ... oder doch lieber eine Brücke
10.20 UhrBrückenbau-Contest
11.30 UhrBesichtigung einer Versuchshalle
12.30 UhrEnde

 

Hinweis: Barrierefrei erreichbar!

Nanotechnologie

Freitag, 13.10.2017
09.30 - 12.30 Uhr

Nanotechnologie - Die Welt im Kleinsten erleben

Generell beschäftigt sich die Nanotechnologie mit Strukturen im Größenbereich von einem bis 100 Nanometer in mindestens einer Raumrichtung. 100 Nanometer sind in etwa ein Tausendstel des Durchmessers eines normalen menschlichen Haares – Viel zu klein für das menschliche Auge! Bei diesen kleinen Abmessungen treten Oberflächeneigenschaften gegenüber den Volumeneigenschaften der Materialien immer mehr in den Vordergrund und darüber hinaus können quantenphysikalische Effekte auftreten, die in unserer makroskopischen Welt nicht vorkommen.

Nanotechnologie ist sehr vielfältig, sie reicht von der fortschreitenden Miniaturisierung der Mikrotechnologie und Mikroelektronik über komplett neue, revolutionäre Ansätze basierend auf molekularer Selbstanordnung, über die Materialentwicklung im Nanome-terbereich bis hin zur direkten Kontrolle von Materie auf der atomaren Skala. Nanotechnologie ist daher eine sehr interdisziplinäre Wissenschaft, die Kenntnisse aus Chemie, Elektrotechnik, Maschinenbau und Physik benötigt.

Die Leibniz Universität Hannover bietet den interdisziplinären Studiengang Nanotechnologie als Bachelorstudiengang und konsekutiven Masterstudiengang an.

Ablauf der Veranstaltung

09.30 UhrBegrüßung
09.35 UhrVortrag zur Nanotechnologie
10.00 UhrNanopartikel und Sensorik
11.00 UhrPausengespräch
11.15 UhrTransmissionselektronenmikroskop und Photokatalyse
12.15 UhrAbschlussgespräch
12.30 UhrEnde

 

Hinweis: Barrierefrei erreichbar!

Abschlussveranstaltung

Freitag, 13.10.2017
13.30 - 15.30 Uhr

Nach 5 Tagen geht die Herbstuniversität mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung zu Ende. Hier gibt es für Dich abschließende wichtige Infos zu Studienwahl und -bewerbung; eine Ingenieurin wird aus ihrem Arbeitsalltag und von ihrem beruflichen Werdegang berichten und es bleibt Gelegenheit mit der Agentur für Arbeit und der Zentralen Studienberatung offen gebliebene Fragen zu klären.

Wir hoffen, dass Du bei der Herbstuniversität nette Kontakte knüpfen kannst. Bei der Abschlussveranstaltung hast Du Zeit, Dich in lockerer Runde mit den anderen Teilnehmerinnen ein letztes Mal auszutauschen.

Programm 2017

Hier kann ein Überblick über das Programm der Herbstuniversität 2017 als PDF heruntergeladen werden.

Im Folgenden gibt es genauere Informationen zu den einzelnen Programmpunkten:

Einführungsveranstaltung

Montag, 09.10.2017

09.30 - 12.00 Uhr

Bei der Einführungsveranstaltung erhältst Du alle wichtigen Unterlagen und Informationen zur Herbstuniversität.  Es wird ein erster Überblick über Studium und Universität gegeben und erste Fragen werden geklärt. Zudem bleibt Zeit, die anderen Teilnehmerinnen näher kennen zu lernen und gemeinsam den Universitätscampus zu erkunden.

Der offizielle Teil der Einführungsveranstaltung endet um 12.00 Uhr.
Anschließend besteht die Möglichkeit gemeinsam in der Mensa zu Mittag zu essen. 

QUEST-LFS und GEO 600

Montag, 09.10.2017
13.30 - 17.30 Uhr

GIST- Girls in Space-Time

An der QUEST-Leibniz-Forschungsschule (QUEST steht für Centre for Quantum Engineering and Space-Time Research) erforschen erstklassige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen die grundlegenden Problemstellungen der modernen Physik und Geodäsie.

Besondere Aufmerksamkeit wird bei QUEST, unter anderem im Sonderforschungsbereich geo-Q, der Untersuchung von Raum und Zeit gewidmet, genauer gesagt: der Erforschung von Gravitationswellen. Während der Veranstaltung können Laboratorien des Instituts für Gravitationsphysik besichtigt werden. In einem direkten Gespräch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts, können Fragen zum Physik-Studium und der täglichen Arbeit am Albert-Einstein-Institut geklärt werden.

Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine Exkursion zum Gravitationswellendetektor GEO600.

Ablauf der Veranstaltung

13.30 UhrVortrag zur aktuellen Gravitationswellenforschung am Institut für Garvitationsphysik
14.15 UhrInstitutsbesichtigung und Laborführungen
15.00 Uhr

Pause und Gesprächsmöglichkeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Institutes

15.30 Uhr   Busfahrt zum Gravitationswellendetektor GEO600
16.00 UhrExkursion am GEO600
17.00 UhrRückfahrt
17.30 UhrEnde

Gartenbauwissenschaften und Pflanzenbiotechnologie

Montag, 09.10.2017
13.30 - 16.30 Uhr

Pimp my plant - Zukunftsweisende Forschung für gesunde und schöne Pflanzen

Du hast Interesse an Biologie und findest Pflanzen spannend? Dann lerne zwei besondere Studiengänge kennen, die eine »Geheimtipp-Alternative« zum klassischen Biologiestudium sind: Gartenbauwissenschaften und Pflanzenbiotechnologie. Hier spezialisierst du dich auf alles rund um die Pflanze und wie diese in Zukunft einen wertvollen Beitrag leisten können, Menschen zu ernähren, Lebensqualität zu verbessern und als nachwachsende Rohstoffe Energie zu liefern.

Du erforschst im Studium spannende Fragen:
"Wie nehmen Pflanzen Nahrung auf und welche Nährstoffe brauchen sie? Was sind ideale Umweltbedingungen für Wachstum? Wie lernen Pflanzen, sich dem Klimawandel anzupassen? Wie diagnostiziert man Pflanzenkrankheiten und wie lassen sich diese möglichst umweltfreundlich bekämpfen? Wie lassen sich mit modernen molekularbiologischen Methoden Gene identifizieren, die wichtige Eigenschaften wie Krankheitsresistenzen beeinflussen?"

... und noch viele weitere Fragen. Dabei erwartet dich im Studium eine fast familiäre Atmosphäre in kleinen Gruppen, in denen sich jeder kennt und wo du von den Professoren unterstützt wirst. Neben Vorlesungen und Seminaren wirst du in spannenden Praktika im Labor, im Gewächshaus und in eigenen Versuchen dein Wissen vertiefen.

Und genau das erwartet dich auch in Kurzform in der Herbstuniversität. Wir beschreiben kurz, wie ein Studium der Gartenbauwissenschaften und Pflanzenbiotechnologie aussehen kann und danach wirst du gleich in die Forscherrolle schlüpfen und an einigen dieser spannenden Fragen mitarbeiten. Du wirst Labore und moderne Gewächshäuser kennenlernen, Messgeräte ausprobieren, mit denen wir ‚das Befinden‘ der Pflanzen analysieren und natürlich wirst du die Pflanzenvielfalt erleben, mit der wir arbeiten: Gemüse, Obst, Gehölze und Zierpflanzen. Danach stellen wir die Studiengänge genauer vor und geben dir eine kleine Übersicht, welche Berufsmöglichkeiten nach dem Studium auf dich warten, denn die Vielfalt ist groß und die Pflanzenbranche braucht gute begeisterte Pflanzenfachleute.

Ablauf der Veranstaltung

13.30 UhrBegrüßung, Vorstellung der Themen der experimentellen Gruppen und Gruppeneinteilung
14.00 Uhr

Experimentelle Übungen in Kleingruppen

  • Fleischfressende Pflanzen: Vom Labor ins Gewächshaus.
    Mit Skalpell und Pinzette soll im Labor aber auch im Gewächshaus selbst ein kleiner Vermehrungsversuch gestartet werden, der zu Hause weiter beobachtet werden kann.
  • Wasserhaushalt und Photosynthese von Pflanzen: Wie funktioniert das? Kann man das messen?
  • Beim Fruchtwachstum muss die Fruchthaut gedehnt werden. Kann man messen, wie dehnbar eine Apfelfruchthaut ist? Was passiert, wenn die Fruchthaut zu stark gedehnt wird? Im Obstbau könnt ihr es selbst ausprobieren.
  • Was verbirgt sich hinter der pflanzlichen In-vitro-Kurltur (in vitro = lat. 'im Glas')? Wie lassen sich so ganze Pflanzen klonieren? Praktische Versuche an Zierpflanzen sollen einen kleinen Einblick vermitteln.
16.00 Uhr

Vorstellung der Studiengänge, gemeinsames Abschlussgespräch

16.30 Uhr  

Ende

Hinweis: Bedingt barrierefrei erreichbar. Bitte vorher melden.

Informatik

Dienstag, 10.10.2017
09.00 - 12.00 Uhr

Institut für System und Rechnerarchitektur

Im ersten Teil der Veranstaltung wird der Studiengang Informatik an der Leibniz Universität Hannover näher erläutert. Im Rahmen dieses Vortrags wird auf den Studiengang, die Berufsfelder und Tätigkeitsfelder eingegangen.

Im Anschluss werden die Teilnehmerinnen im Labor unter Anleitung Aufgaben mit kleinen Robotern lösen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten die Roboter interaktiv zu steuern oder mit einer einfachen grafischen Oberfläche zu programmieren.

Ablauf der Veranstaltung

09.00 UhrTreffen im Institut
09.15 UhrBegrüßung und kurze Übersicht über das Institut
10.00 Uhr

Vorstellung des Labors

10.30 Uhr   Arbeiten mit den Khepera-Robotern
12.00 UhrEnde

 

Hinweis: Barrierefrei erreichbar!

Maschinenbau

Dienstag, 10.10.2017
12.30 – 16.00 Uhr

Maschinenbau - Mehr als Autos bauen

Maschinenbauerin ist ein vielfältiger und abwechslungsreicher Beruf. Schon im Studium spiegelt sich diese Vielfalt wieder. Deshalb werden euch im Rahmen der Herbstuni einige Bereiche mit Experimenten zum Staunen und Mitmachen vorgestellt. Ihr könnt am Institut für Mehrphasenprozesse Einblicke in die Werkstatt für Feinmechanik gewinnen, herausfinden wie weit ihr ein Gummibärchen auseinanderziehen könnt, lernen, was wichtig ist um eine Dialyse für nierenkranke Menschen durchzuführen oder ihr stellt euch eure eigene eine künstliche Herzklappe her.

Ablauf der Veranstaltung

12.30 UhrBegrüßung
12.35 UhrVortrag von Prof. Glasmacher (Maschinenbau als Studium und Beruf)
13.00 Uhr

Einteilung in Gruppen und Durchführung von zwei der folgenden Versuche:

  • Werkstatt für Feinmechanik
  • Materialtestung
  • Dialyse
  • Künstliche Herzklappe
15.30 Uhr   Abschlussgespräch mit Studentinnen des Maschinenbaus
16.00 UhrEnde

Ausflug ins Produktionstechnische Zentrum Hannover

Dienstag, 10.10.2017
16.30 - 19.30 Uhr

Forschung für Produktionstechnik

Das PZH ist eines der bedeutendsten Forschungszentren für Produktionstechnik - bundesweit und auch international. Allein an den sieben Instituten der Leibniz Universität forschen etwa 250 Wissenschaftler/innen, überwiegend aus den Ingenieur- und Naturwissenschaften. Unter dem Dach des PZH bringen die Mitarbeiter/innen dieser Institute nicht nur ihre Fachdisziplinen zusammen; sie treffen auch auf die Ingenieurdienstleister der PZH GmbH und auf die zahlreichen kleineren produktionstechnischen Unternehmen, viele davon Spin-Offs aus den Instituten.
Während des Ausflugs können spannende Einblicke in die sehr unterschiedliche Forschung der sieben Institute am PZH gewonnen werden.

Ablauf der Veranstaltung

16.30 UhrTreffen zur gemeinsamen Fahrt
17.15 UhrBegrüßung der Schülerinnen im PZH Hannover
17.45 UhrGruppenführungen zu den Versuchsständen im PZH
18.45 UhrRückfahrt, Ankunft voraussichtlich 19.30 Uhr

Physik

Mittwoch, 11.10.2017
09.00 - 12.30 Uhr

Nanophysik: winzige Strukturen, hohe Magnetfelder, tiefste Temperaturen

Physikerinnen und Physikern macht es Spaß, durch Experimentieren und exaktes Beobachten den Gesetzen der Natur auf die Spur zu kommen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen können dann Probleme in Forschung, Technik, Umweltschutz, Medizin etc. gelöst werden. Physik ist die grundlegendste Disziplin unter den Naturwissenschaften.

In der Physik ist neben der Lust am Experimentieren die präzise Argumentation gefragt. Wissenschaftler sollten neugierig sein auf die Natur, auf ihre Gesetzmäßigkeiten und den Umgang mit ihr. Sie interessieren sich für ein modernes Naturverständnis und dafür, die Vorgänge in der Natur zu beschreiben, zu modellieren und vorherzusagen.

Als Beispiele aus dem breiten Tätigkeitsfeld werden den Teilnehmerinnen der Herbstuniversität Experimente zur Entwicklung und Verbesserung ganz neuartiger elektronischer Bauelemente gezeigt. Dabei werden kleinste Strukturen, einzelne Atome, ja sogar einzelne Elektronen untersucht und verwendet. 

Die Teilnehmerinnen führen Experimente in hohen Magnetfeldern und bei tiefen Temperaturen (bis wenige Tausendstel Grad über dem absoluten Nullpunkt) durch und untersuchen Halbleiterproben im Elektronenmikroskop und unter dem Rasterkraftmikroskop.

Besonders in den Kaffeepausen und dem gemeinsamen Mittagsimbiss im Institut wird es für die Teilnehmerinnen viel Gelegenheit zum Austausch mit Studierenden und Mitarbeitern geben.

Ablauf der Veranstaltung

09.00 Uhr

Begrüßung

  • Was ist Physik? Wo steckt Physik drin?
  • Wie läuft das Physik-Studium?
  • Wo kann ich nach dem Studium arbeiten?
  • Woran forschen Physikerinnen und Physiker in Hannover?
09.45 UhrKaffeepause und Gesprächsmöglichkeit mit Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Studierenden
10.00 UhrEinführung in die Forschungsthemen des Instituts für Festkörperphysik und Besichtigung aktueller Forschungsexperimente
11.45 Uhr   Gemeinsame Mittagspause, Gesprächsmöglichkeit mit Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Studierenden
12.30 UhrEnde

Elektrotechnik und Informationstechnik

Mittwoch, 11.10.2017
13.30 - 16.30 Uhr

Mikroelektronik: Von Fahrerassistenzsystemen bis Medizintechnik!

Der Schwerpunkt der Lehrveranstaltung liegt darin, anschaulich zu vermitteln, wie komplexe Anwendungen der Signalverarbeitung in kleinen Geräten mit geringem Energieverbrauch realisiert werden. Es wird ein am Institut entwickeltes Fahrerassistenzsystem vorgestellt, das mit einem 3D Stereokamerasystem den Abstand von Fußgängern zu Fahrzeugen erkennt. Ein Beispiel aus der Medizintechnik beschäftigt sich mit der Umsetzung von Bewegungsabläufen in Töne. Indem sie ihre Bewegungsabläufe „anhören“, können Rehabilitations­pati­en­ten verlorene motorische Fähigkeiten wieder erlernen. Für beide Anwendungen gilt: Es werden für die Signalverarbeitung besonders kleine Geräte mit niedrigem Energieverbrauch benötigt.

Begleitend hierzu werden die Schüler selbst Experimente durchführen. Es geht dabei um die Umsetzung von Signalen in digital codierte Zahlen und um einfache Digitalschaltungen. Außerdem wird einem Roboter beigebracht, wie er auf einem Tisch fährt, ohne herunter zu fallen.

Ablauf der Veranstaltung

13.30 UhrVorstellung des Instituts
14.15 UhrPause
14.20 UhrExperiment: Was ist eine digitale Schaltung?
14.40 Uhr  

Fahrerassistenzsysteme

  • Fußgängererkennung mit einem 3D-Stereokamerasystem
  • Erkennung von Verkehrsschildern durch intelligente Bildsignalverarbeitung
15.25 UhrPause
15.40 UhrExperiment: Warum funktionieren Roboter?
16.00 UhrMedizintechnik: Vertonung von Bewegungsablaufen als unterstützende Rehabilitationsmaßnahme
16.15 UhrAbschlussgespräch
16.30 UhrEnde

 

Hinweis: Barrierefrei erreichbar!

Vortrag Chemie, Biochemie und Life Science

Mittwoch, 11.10.2017
17.15 - 19.00 Uhr

Informativer Vortrag zu den Studiengängen des Fachbereichs Chemie.


Nach dem Vortrag gibt es eine Institutsführung und die Möglichkeit, mit Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu sprechen.

Hinweis: Barrierefrei erreichbar!

Geodäsie und Geoinformatik

Donnerstag, 12.10.2017
09.30 - 12.30 Uhr

Die Welt vermessen. Zukunft gestalten.

Erfassung, Verarbeitung, Analyse und Visualisierung von raumbezogenen Daten – damit beschäftigen sich Geodäten und Geoinformatiker. Was sich zunächst eher trocken anhört, entpuppt sich beim näheren Hinsehen als innovatives, praxisorientiertes und abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld mit ausgezeichneten Berufsaussichten und individuellen Gestaltungsmöglichkeiten.

Wir bestimmen beispielsweise den Anstieg des Meeresspiegels oder die Bewegung der Erdkrusten. Oder überwachen Staudämme messtechnisch, sichern die Qualität in der Automobilindustrie und sorgen für eine nachhaltige Raumentwicklung. Und dies sind nur ein paar der Tätigkeitsfelder, in denen wir vertreten sind – ein breites Spektrum.

Dies möchten wir Euch im Rahmen der Herbstuniversität näher bringen. Dazu wird nach einer Begrüßung im ersten Teil das Studienangebot unserer Fachrichtung sowie das Studium aus der Sicht einer Studierenden vorgestellt. Im Anschluss möchten wir Euch im zweiten Teil anhand von drei ausgewählten Modulen einen Einblick in praktische Anwendungen geben.

Gelegenheit zum Austausch mit Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird es außerdem in der Pause und zum Abschluss der Veranstaltung geben. Wir freuen uns auf Euch!

Mehr Informationen zur Fachrichtung und zum Studienangebot findet Ihr hier:

Ablauf der Veranstaltung

09.30 UhrTreffen am Geodätischen Institut
09.35 Uhr

Begrüßung

  • Vortrag zum Aufbau des Studiums
  • Vorstellung der Fachschaft
10.15 UhrDer Mars in 3D
10.45 UhrGPS - eine Frage des Standpunktes?!
11.15 UhrPause und Gesprächsmöglichkeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
11.40 UhrErkunde Hannover in 3D (Oculus/Kinect)
12.20 UhrAbschlussgespräch
12.30 UhrEnde

Mathematik

Donnerstag, 12.10.2017
13.30 Uhr - 16.30 Uhr

Durch die Welt der Mathematik

Vortrag: Formel Schön - oder wie ich die Schönheit der Mathematik entdeckte
In ihrem Vortrag gibt Frau Prof. Dr. Lynn Heller einen Einblick in ihren Werdegang als Mathematikerin und ihre tägliche Arbeit und erklärt warum Abstraktion häufig der Weg zur Problemlösung ist.

Mitmach-Workshop zur Kryptographie:
Die Kunst, Nachrichten so zu übermitteln, dass kein Unbefugter daraus schlau wird, war schon zu Cäsars Zeiten entscheidend. Während der damalige Weg der Verschlüsselung noch sehr einfach war, gibt es heute vielfältige Varianten, einen Text zu verschlüsseln. In diesem Workshop werden wir uns mit verschiedenen Methoden und auch modernen Verfahren zum Austausch von Schlüsseln befassen

Ablauf der Veranstaltung

13.30 UhrBegrüßung und Studieninformation Mathematik, Axel Köhler
13.55 UhrVortrag: Formel Schön - oder wie ich die Schönheit der Mathematik entdeckte, Prof. Dr. Lynn Heller
14.40 Uhr

Pause und Möglichkeit zum Gespräch mit Studierenden

15.00 Uhr   Mitmachworkshop zum Thema Kryptographie, Michael Riechert
16.30 Uhr

Ende

Hinweis: Barrierefrei erreichbar!

Vortrag Meteorologie

Donnerstag, 12.10.2017
17.15 - 18.30 Uhr

Meteorologie, die Physik der Atmosphäre

Die Meteorologie ist in der Öffentlichkeit zumeist durch die Wettervorhersage in den Medien bekannt.
Dabei bietet die Meteorologie neben der Wettervorhersage weitaus mehr:

Erstellung und Auswertung von Klimastatistiken, Ursachenforschung zur Blitzentstehung, Routenoptimierung für Flugzeuge und Schiffe, Standortbestimmung für Windkraftanlagen, Strahlungsmessungen in Verbindung mit der Ozonlochproblematik und die Untersuchung und Simulation von Strömungsmustern in komplexem Gelände sind nur einige der vielen aktuellen Themen, mit denen sich Meteorologen auseinandersetzen.

In einem ca. 60-minütigen Vortrag wird das Studium der Meteorologie sowie die Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt für Meteorologen vorgestellt.

Hinweis: Barrierefrei erreichbar!

Bau- und Umweltingenieurwesen

Freitag, 13.10.2017
09.00 - 12.30 Uhr

Was macht eigentlich ein Bauingenieur?

Du interessierst dich für:

  • Naturwissenschaften und Technik?
  • Brückenbau, Hochbau und Tunnelbau?
  • Computersimulation von Ingenieurbauten?
  • Staudämme, Hochwasser- und Küstenschutz?
  • Wasserver- und Entsorgung?

Dann bist du bei uns richtig!

Der Beruf des Bauingenieurs/der Bauingenieurin ist sehr vielfältig und abwechslungsreich. Während man zunächst Brücken, Türme und Hochhäuser mit Bauingenieurwesen in Verbindung bringt, gibt es noch viele weitere, spannende Aufgabenfelder. Wir möchten an diesem Tag mit euch hinter die Fassade schauen und zeigen, was alles dazu gehört, wo wir im alltäglichen Leben auf die Arbeit von Bauingenieuren stoßen und was für Jobchancen sich mit einem abgeschlossenen Studium bieten.

 Ablauf der Veranstaltung

09.00 UhrVorstellung der Studiengänge des Bauingenieurwesens
09.15 UhrWas macht eigentlich ein Bauingenieur?
09.30 UhrWie hoch steht das Wasser?
10.00 UhrÜbers Wasser gehen ... oder doch lieber eine Brücke
10.20 UhrBrückenbau-Contest
11.30 UhrBesichtigung einer Versuchshalle
12.30 UhrEnde

 

Hinweis: Barrierefrei erreichbar!

Nanotechnologie

Freitag, 13.10.2017
09.30 - 12.30 Uhr

Nanotechnologie - Die Welt im Kleinsten erleben

Generell beschäftigt sich die Nanotechnologie mit Strukturen im Größenbereich von einem bis 100 Nanometer in mindestens einer Raumrichtung. 100 Nanometer sind in etwa ein Tausendstel des Durchmessers eines normalen menschlichen Haares – Viel zu klein für das menschliche Auge! Bei diesen kleinen Abmessungen treten Oberflächeneigenschaften gegenüber den Volumeneigenschaften der Materialien immer mehr in den Vordergrund und darüber hinaus können quantenphysikalische Effekte auftreten, die in unserer makroskopischen Welt nicht vorkommen.

Nanotechnologie ist sehr vielfältig, sie reicht von der fortschreitenden Miniaturisierung der Mikrotechnologie und Mikroelektronik über komplett neue, revolutionäre Ansätze basierend auf molekularer Selbstanordnung, über die Materialentwicklung im Nanome-terbereich bis hin zur direkten Kontrolle von Materie auf der atomaren Skala. Nanotechnologie ist daher eine sehr interdisziplinäre Wissenschaft, die Kenntnisse aus Chemie, Elektrotechnik, Maschinenbau und Physik benötigt.

Die Leibniz Universität Hannover bietet den interdisziplinären Studiengang Nanotechnologie als Bachelorstudiengang und konsekutiven Masterstudiengang an.

Ablauf der Veranstaltung

09.30 UhrBegrüßung
09.35 UhrVortrag zur Nanotechnologie
10.00 UhrNanopartikel und Sensorik
11.00 UhrPausengespräch
11.15 UhrTransmissionselektronenmikroskop und Photokatalyse
12.15 UhrAbschlussgespräch
12.30 UhrEnde

 

Hinweis: Barrierefrei erreichbar!

Abschlussveranstaltung

Freitag, 13.10.2017
13.30 - 15.30 Uhr

Nach 5 Tagen geht die Herbstuniversität mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung zu Ende. Hier gibt es für Dich abschließende wichtige Infos zu Studienwahl und -bewerbung; eine Ingenieurin wird aus ihrem Arbeitsalltag und von ihrem beruflichen Werdegang berichten und es bleibt Gelegenheit mit der Agentur für Arbeit und der Zentralen Studienberatung offen gebliebene Fragen zu klären.

Wir hoffen, dass Du bei der Herbstuniversität nette Kontakte knüpfen kannst. Bei der Abschlussveranstaltung hast Du Zeit, Dich in lockerer Runde mit den anderen Teilnehmerinnen ein letztes Mal auszutauschen.

Warum ist die Herbstuniversität nur für Mädchen?

Herbstuniversität

Die Veranstaltung ist spezifisch für Schülerinnen konzipiert. Es gibt aber viele alternative Veranstaltungen an der Leibniz Universität Hannover, die für Schülerinnen und Schüler angeboten werden.

Diese findet ihr unter Schülerangebote.

Stimmen zur Herbstuniversität

  • Meinung zur Herbstuniveristät - Zitat 1
  • Meinung zur Herbstuniveristät - Zitat 2
  • Meinung zur Herbstuniveristät - Zitat 3
  • Meinung zur Herbstuniveristät - Zitat 4